Persönliche Schutzausrüstung

Neben dem technischen Gerät ist das Feuerwehrmitglied (SB) heute mit moderner Schutzausrüstung ausgestattet. Diese erhöht die Sicherheit für das Feuerwehrmitglied erheblich und ermöglicht einen effizienteren Einsatz.

Die Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehren erfordert heute einen hohen finanziellen Aufwand der Kommunen. Aber nur dieser finanzielle Aufwand garantiert in Zusammenhang mit dem ehrenamtlichen Engagement der Helfer das Funktionieren des Systems Freiwillige Feuerwehr, wie es in dieser Form auf der Welt fast einzigartig ist. Welches Land kann schon von sich behaupten in einer Notsituation auf Knopfdruck mehr als eine Millionen Helfer aktivieren zu können. Was von diesem finanziellen Aufwand zu beschaffen ist, kann nachfolgend ersehen werden.

Die persönliche Schutzausrüstung

Die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmitgliedes, auch PSA genannt, besteht aus mehreren einzelnen Komponenten. Nur alle Zusammen ermöglichen dem Feuerwehrmitglied einen Einsatz auch in brenzligen Situationen. Nur so bleibt das Risiko kalkulierbar. Nichts desto trotz ist die PSA kein Garant für Unversehrtheit. Eine Gefahr für Leib und Leben, geht das Feuerwehrmitglied in bestimmten Situationen noch immer ein. Ein Beispiel hierfür ist die Menschenrettung, die im Bereich der Feuerwehr oberste Priorität hat.

Um einen solchen Einsatz leisten zu können verfügt das Feuerwehrmitglied über folgende Ausrüstung:

  • Feuerwehrhelm mit Klappvisier und Nacklenleder
  • Einsatz-Überjacke mit Wetterschutz und thermischem Schutz
  • Einsatzjacke (einlagig) für Arbeiten ohne Gefährdung durch Feuer (nicht auf Bild)
  • Einsatz-Überhose mit Wetterschutz und thermischem Schutz
  • Einsatzhose (einlagig) für Arbeiten ohne Gefährdung durch Feuer (nicht auf Bild)
  • Feuerwehr-Schutzstiefel (Schnür- oder Schlupfstiefel)
  • Feuerwehr-Schutzhandschuhe
  • Feuerwehr-Haltegurt als ergänzende Ausrüstung (nicht auf Bild)